Kein Kanal hat mehr Umweltaussagen pro Quadratmeter als ein Online-Shop: Kategorie-Teaser, Produkttexte, Hersteller-Datenblätter, Versand-Versprechen, Filter und Badges. Und kein Kanal wird von Wettbewerbsverbänden systematischer gescreent — Shop-Seiten sind der häufigste Ausgangspunkt von Greenwashing-Abmahnungen.
Website kostenlos prüfenKategorie- und Filter-Claims („Nachhaltige Mode", Filter „umweltfreundlich")
Ein pauschaler Kategorie-Name überträgt das Versprechen auf jedes gelistete Produkt — ein einziger Ausreißer macht die ganze Kategorie angreifbar.
Übernommene Hersteller-Texte
Der Shop haftet für die eigene Werbung mit — auch wenn der unbelegte Claim aus dem Produktdatenblatt des Herstellers stammt.
Versand-Claims („klimaneutraler Versand", „grüne Logistik")
Meist kompensationsbasiert — ab dem Stichtag per se unzulässig, nach dem BGH-Katjes-Urteil schon heute riskant.
Badges und Störer („eco", Blatt-Symbole, Eigen-Siegel)
Grafische Claims wirken wie Siegel; ohne unabhängige Zertifizierung greifen die neuen Siegel-Regeln.
Generische Beispiele — die Zulässigkeit im Einzelfall hängt von Produkt und Beleglage ab.
Filter „Nachhaltig" mit 1.200 Produkten ohne einheitliche Kriterien.
Undefinierter Pauschal-Filter — niemand kann belegen, was „nachhaltig" hier bedeutet.
Filter „EU-Ecolabel & Blauer Engel" bzw. „GOTS-zertifiziert": zeigt nur Produkte mit dem jeweils verlinkten Nachweis.
„Wir versenden klimaneutral" im Checkout.
Kompensationsbasierter Klima-Claim an der konversionskritischsten Stelle des Shops.
„Versand aus unserem Lager mit 100 % Ökostrom; Emissionen je Sendung weisen wir transparent aus."
Alle Kategorie-, Produkt- und Landingpage-Texte — auch tief in der Sortimentsstruktur
Filter-Namen, Badges und Störer-Grafiken per Bilderkennung
Verlinkte Hersteller-PDFs und Datenblätter
Checkout- und Versand-Kommunikation
Vertiefung: EmpCo im E-Commerce (Detail-Seite) · Claim-Ratgeber · alles zum Stichtag
Ja — wer eine Aussage in der eigenen Werbung verwendet, macht sie sich zu eigen. „Das stand im Datenblatt" entlastet nicht; Sie brauchen den Beleg vom Hersteller in Ihrer eigenen Dokumentation.
Genau dafür ist die automatisierte Prüfung gebaut: Sie crawlt die gesamte Sortimentsstruktur inklusive PDFs und Grafiken und liefert nur die kritischen Fundstellen mit Rechtsgrundlage — priorisiert statt 40.000 Seiten Handarbeit.
Ja — Ihre Angebotstexte auf Marktplätzen sind Ihre geschäftlichen Handlungen. Die Prüfung Ihrer Website ist der Anfang; dieselben Texte wandern meist in die Marktplatz-Feeds.
Der Gratis-Check prüft die ersten Seiten sofort; die vollständige Prüfung erfasst Ihre gesamte Website inklusive PDFs, Bildern und Siegeln — mit Befund je Aussage.
Gratis-Check startenAllgemeine Brancheneinordnung mit generischen Beispielen — keine Rechtsberatung; die Bewertung konkreter Aussagen gehört in Ihre Rechtsberatung. Empcora liefert dafür den technischen Prüfbefund.