10. April 2026
EmpCo-Frist September 2026: Was bis dahin passieren muss
Hinweis für Österreich: Dieser Beitrag beschreibt das deutsche Durchsetzungssystem (Abmahnung, Wettbewerbszentrale, Bußgeld nach § 19 UWG). In Österreich treten an deren Stelle Aufforderungsschreiben und Unterlassungsklagen durch Mitbewerber, den Schutzverband gegen unlauteren Wettbewerb und den VKI. Die EU-Vorgaben der EmpCo-Richtlinie gelten in beiden Ländern gleichermaßen.
Der Countdown läuft Am 27. September 2026 treten die verschärften Regelungen in Kraft. Unternehmen die dann noch verbotene Greenwashing-Claims auf ihrer Website haben, riskieren Abmahnungen und Bußgelder.
Timeline
April 2026 (JETZT) - Website-Audit durchführen - Bestandsaufnahme aller Umweltclaims - Prioritäten setzen: Per-se-Verbote zuerst
Mai–Juni 2026 - Verbotene Begriffe entfernen oder durch konkrete Formulierungen ersetzen - Nachweise und Zertifikate sammeln - Rechtsberatung für Grenzfälle einholen
Juli–August 2026 - Überarbeitete Texte live schalten - Mitarbeiter schulen (Marketing, PR, Social Media) - Re-Scan durchführen
September 2026 - Finaler Check vor dem Stichtag (27.09.) - Monitoring-System einrichten - Dokumentation abschließen
Sofortmaßnahmen 1. Nutzen Sie den Empcora Gratis-Check 2. Entfernen Sie sofort alle „klimaneutral"-Claims 3. Prüfen Sie eigene Siegel — ohne externe Zertifizierung entfernen
Ist Ihre Website betroffen?
Kostenloser CheckEmpcora ist ein reiner Prüf- und Dokumentationsdienst und liefert ausschließlich allgemeine Informationen zur Rechtslage auf Basis der EmpCo-Richtlinie (EU 2024/825) und ihrer Umsetzung im österreichischen UWG (§§ 1, 2 samt Anhang) samt Fundstellen. Dies ist keine Rechtsberatung im Einzelfall und umfasst weder eine Umformulierung noch die Erstellung von Texten. Für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Analyse sowie für etwaige Rechtsfolgen wird keine Haftung oder Gewähr übernommen. Die rechtliche Bewertung des Einzelfalls obliegt einer zugelassenen Kanzlei oder einem zugelassenen Anwalt.

