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20. März 2026

Niederlande ACM: Vorbild für DE-Verbraucherschutz

Die ACM als Vorbild für deutsche Behörden: Die niederländische Autoriteit Consument & Markt (ACM) ist seit 2021 die strengste Verbraucherschutzbehörde Europas in Sachen Greenwashing.

H&M (2023): Anordnung der Streichung aller generischen Nachhaltigkeits-Claims, Bußgeld 250.000 €. Spezifisch beanstandet: „Conscious Choice"-Kollektion ohne durchgehende Standards.

Decathlon (2022): „Ecodesign"-Symbol auf 429 Produkten zurückgezogen. Verlangt: konkrete Nachhaltigkeits-Indikatoren statt eigener Siegel.

Shell (2021): „Compensate" CO₂-Ausgleich-Werbung untersagt. Vorläufer für EmpCo-Verbot von Offset-Claims.

ACM-Methodik: 1. Automatisierte Web-Crawler scannen E-Commerce-Sites täglich. 2. KI-gestützte Auswertung identifiziert generische Umweltbegriffe. 3. Stichproben-Audits bei verdächtigen Marken. 4. Whistle-Blower-Hotline für Mitarbeiter und Wettbewerber. 5. Veröffentlichungs-Politik: Verfahren werden medial begleitet.

Übertragung nach Deutschland: Die DUH und der vzbv übernehmen aktuell die ACM-Methodik: Automatisierte Scans, strategische Klagewellen gegen Branchenführer, Medien-Begleitung als Abschreckung. Bedeutung für deutsche Unternehmen: Generische Claims wie „nachhaltig" werden ab 2026 wie in NL abgemahnt.

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